Lohengrin

Romantic opera in three acts by Richard Wagner (1813-1883)
Libretto by the composer

28. June 2020

  • Duration :
    4 H. 45 Min. Inkl. Pausen.  and after 2nd act after approx. 3 H.
  • Language:
    In German with German and English surtitles.
  • More information:
    Introduction 45 min before the performance.

Musical Director:
Simone Young

Simone Young

Simone Young war von 2005 bis 2015 Intendantin der Staatsoper Hamburg und Generalmusikdirektorin des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Hier dirigierte sie ein breites musikalisches Spektrum von Mozart über Verdi, Puccini, Wagner und Strauss bis zu Hindemith, Britten und Henze. Seit 2017/18 ist sie erste Gastdirigentin des Orchestre Chambre de Lausanne. Als Wagner- und Strauss-Dirigentin hat sich Simone Young schon früh einen Namen gemacht: Sie leitete komplette Ring-Zyklen an der Wiener und der Berliner Staatsoper sowie ihren eigenen Ring in Hamburg. An der Bayerischen Staatsoper dirigierte sie u.a. Elektra, Salome, Frau ohne Schatten, Ariadne auf Naxos, Die Meistersinger von Nürnberg und Die Walküre. Engagements führten die in Sydney geborene Dirigentin an weitere führende Opernhäuser der Welt, u.a. an die Opéra National de Paris, das Royal Opera House Covent Garden in London und die Metropolitan Opera New York. Neben ihrer umfangreichen Operntätigkeit ist Simone Young auch auf dem Konzertpodium international präsent. Sie arbeitete mit allen führenden Orchestern zusammen, darunter die Wiener Philharmoniker, die Berliner Philharmoniker und das London Philharmonic Orchestra. Von 1999 bis 2002 leitete sie als Chefdirigentin das Bergen Philharmonic Orchestra, von 2001 bis 2003 war sie Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin der Australian Opera in Sydney und Melbourne. Ab 2022 wird sie Chefdirigentin des Sydney Symphony Orchestra sein. Zahlreiche CD-Einspielungen mit Simone Young liegen vor, darunter acht Bruckner-Sinfonien in der Urfassung mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Nebst vielen anderen Auszeichnungen wurde sie für ihre erste Opernsaison in Hamburg als «Dirigentin des Jahres» geehrt und ist Trägerin des Ordens «Chevalier des Arts et des Lettres» und der Goethe-Medaille.

Production:
Andreas Homoki

Andreas Homoki

Andreas Homoki was born in Germany in 1960 as the son of a Hungarian family of musicians and studied school music and German studies in Berlin (West). In 1987 he went to the Cologne Opera as an assistant director and stage manager, where he remained until 1993. From 1988 to 1992 he was also a lecturer for stage instruction at the opera school of the Cologne University of Music. It was here that his first own productions were created. In 1992 his first guest production took him to Geneva, where his interpretation of "Die Frau ohne Schatten" received international attention. The production, which was later also shown at the Théâtre du Châtelet in Paris, received the French Critics' Prize of the Year in 1994. From 1993 to 2002 Andreas Homoki worked as a freelance opera director and staged productions in Cologne, Hamburg, Geneva, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam and Munich, among others. As early as 1996 he made his debut at the Komische Oper Berlin with "Falstaff", followed by "The Love for Three Oranges" (1998) and in 2000 "The Merry Widow". In 2002 Andreas Homoki was appointed chief director of the Komische Oper Berlin as successor to Harry Kupfer, and in 2004 he became its artistic director. In addition to his directing work at the Komische Oper Berlin, he staged productions at the Théâtre du Châtelet in Paris, the Bavarian State Opera in Munich, the New National Theatre Tokyo, the Semperoper Dresden and the Hamburg State Opera, among others. In July 2012, under the musical direction of William Christie, he staged "David et Jonathas" by Marc-Antoine Charpentier for the Festival in Aix-en-Provence – a production that was later also shown in Edinburgh, Paris and New York, among other places. From 2012 to 2025 Andreas Homoki was artistic director of the Zurich Opera House, where he staged productions including "The Flying Dutchman" (co-production with La Scala in Milan and the Norwegian National Opera Oslo), "Fidelio", "Juliette", "Lohengrin" (co-production with the Vienna State Opera), "Luisa Miller" (Hamburg State Opera), "Wozzeck", "My Fair Lady" (Komische Oper Berlin), "I puritani", "Medée", "Lunea" (named "World Premiere of the Year 2017/18" by the magazine Opernwelt), "Iphigénie en Tauride", "Nabucco", "Simon Boccanegra", "Les Contes d'Hoffmann", "Salome", the "Ring des Nibelungen" and "Carmen". Andreas Homoki has been a member of the Academy of the Arts Berlin since 1999.

Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 May 2026 Das Rheingold29 Nov / 4 / 12 / 17 Dec 2026 Die Walküre24 / 31 Jan / 3 / 6 Feb 2027
Set Design:
Wolfgang Gussmann

Wolfgang Gussmann

Wolfgang Gussmann arbeitet seit 1979 freischaffend als Bühnen- und Kostümbildner. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Andreas Homoki und Willy Decker, für den er von 2009 bis 2011 auch als künstlerischer Berater bei der Ruhrtriennale wirkte. Als regelmässiger Gast schafft er Ausstattungen u. a. an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Staatsoper Stuttgart, der Deutschen und der Komischen Oper Berlin, der Ruhrtriennale, bei den Salzburger Festspielen, an der Opéra Bastille, am Théâtre du Châtelet in Paris, an der San Francisco Opera und der Metropolitan Opera New York sowie an den führenden Opernhäusern Italiens und Spaniens und in Genf, Amsterdam, Oslo, Kopenhagen und Brüssel. Wichtige Produktionen waren u. a. die Uraufführung von Das Schloss und Hänsel und Gretel an der Deutschen Oper Berlin, Die Frau ohne Schatten und Orphée in Genf, Wozzeck, Elektra, Carmen und Katja Kabanowa in Amsterdam, Rigoletto, Salome, Pique Dame und Pelléas et Mélisande in Hamburg, Eugen Onegin, Der fliegende Holländer, Tannhäuser und Boris Godunow in Paris, Lulu und Billy Budd an der Wiener Staatsoper sowie Die tote Stadt bei den Salzburger Festspielen. Für seine Verdienste um das kulturelle Leben in Frankreich wurde ihm 2001 der Orden «Chevalier des Arts et des Lettres» verliehen. In Zürich stattete er Willy Deckers Inszenierung von Il ritorno d’Ulisse in patria und The Turn of the Screw aus sowie Andreas Homokis Inszenierungen des Fliegenden Holländers, Lohengrin, Das Land des Lächelns und Nabucco aus.

Costumes:
Wolfgang Gussmann,

Wolfgang Gussmann

Wolfgang Gussmann arbeitet seit 1979 freischaffend als Bühnen- und Kostümbildner. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Andreas Homoki und Willy Decker, für den er von 2009 bis 2011 auch als künstlerischer Berater bei der Ruhrtriennale wirkte. Als regelmässiger Gast schafft er Ausstattungen u. a. an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Staatsoper Stuttgart, der Deutschen und der Komischen Oper Berlin, der Ruhrtriennale, bei den Salzburger Festspielen, an der Opéra Bastille, am Théâtre du Châtelet in Paris, an der San Francisco Opera und der Metropolitan Opera New York sowie an den führenden Opernhäusern Italiens und Spaniens und in Genf, Amsterdam, Oslo, Kopenhagen und Brüssel. Wichtige Produktionen waren u. a. die Uraufführung von Das Schloss und Hänsel und Gretel an der Deutschen Oper Berlin, Die Frau ohne Schatten und Orphée in Genf, Wozzeck, Elektra, Carmen und Katja Kabanowa in Amsterdam, Rigoletto, Salome, Pique Dame und Pelléas et Mélisande in Hamburg, Eugen Onegin, Der fliegende Holländer, Tannhäuser und Boris Godunow in Paris, Lulu und Billy Budd an der Wiener Staatsoper sowie Die tote Stadt bei den Salzburger Festspielen. Für seine Verdienste um das kulturelle Leben in Frankreich wurde ihm 2001 der Orden «Chevalier des Arts et des Lettres» verliehen. In Zürich stattete er Willy Deckers Inszenierung von Il ritorno d’Ulisse in patria und The Turn of the Screw aus sowie Andreas Homokis Inszenierungen des Fliegenden Holländers, Lohengrin, Das Land des Lächelns und Nabucco aus.

Susana Mendoza

Susana Mendoza

Susana Mendoza begann ihre Karriere als Kostümassistentin in Köln, wo sie u. a. mit Gottfried Pilz und Andreas Reinhardt zusammenarbeitete. Von 1991 bis 1997 studierte sie Kostümbild an der Hochschule der Künste in Berlin. In dieser Zeit begann ihre Zusammenarbeit mit Wolfgang Gussmann, die sie u. a.an die Deutsche Oper Berlin, die Wiener und die Bayerische Staatsoper, die Pariser Opéra Bastille und an die Nederlandse Opera führte. Ausserdem kreierte sie die Kostüme für Manon Lescaut an der Nationale Reisopera in Rotterdam. Sie arbeitete u. a. mit Reto Nickler und seit 1998 intensiv mit der Regisseurin Sabine Hartmannshenn bei Produktionen wie Peter Grimes in Hamburg, Cavalleria rusticana/Pagliacci und Schule der Frauen am Theater Lübeck, Lulu an der Oper Göteborg, Werther in Nürnberg sowie Lucia di Lammermoor am Staatstheater Kassel. Weitere Arbeiten führten sie nach Innsbruck, Salzburg, Wien, Barcelona, New York, Düsseldorf und Köln sowie zur Ruhrtriennale. Sie entwarf die Kostüme für The Rake’s Progress und Lohengrin an der Deutschen Oper am Rhein, Falstaff und Die Fledermaus am Deutschen Nationaltheater in Weimar, Rinaldo und Il tabarro in Köln, Giovanna d’Arco und Romeo und Julia auf dem Dorfe in Bielefeld sowie Der fliegende Holländer, Il ritorno d’Ulisse in patria, The Turn of the Screw, Das verzauberte Schwein, Das Land des Lächelns und Nabucco am Opernhaus Zürich. Zuletzt folgten die Kostümentwürfe für Siegfried in Chemnitz, Das Land des Lächelns am Aalto-Theater in Essen, Die Blume von Hawaii, La Belle Hélène und Barbiere di Siviglia in Hagen, Les Contes d’Hoffmann in Zürich und Orphée aux enfers in Chemnitz.

Lighting Design:
Franck Evin

Franck Evin

Franck Evin, born in Nantes, moved to Paris at the age of 19 to study piano. At night he accompanied singers at the Café-Théâtre Le Connétable and also began to take an interest in lighting. He eventually decided to combine music and technology. Thanks to a scholarship from the French Ministry of Culture, he became assistant to the head of lighting at the Opéra de Lyon in 1983. There he worked with Ken Russell and Robert Wilson, among others. In 1986 he began working as an independent lighting designer at the Düsseldorf Schauspielhaus and obtained his master’s certificate in lighting in 1993. During this time he had a close collaboration with Werner Schröter and the conductor Eberhard Kloke. This was followed by productions in Nantes, Strasbourg, Paris, Lyon, Vienna, Bonn, Brussels and Los Angeles, among other places. From 1995 to 2012 he was Artistic Director of the lighting department at the Komische Oper Berlin, where he was responsible for all new productions. Important artistic partners during this period included Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieito and Hans Neuenfels. In 2006 Franck Evin was awarded the German Theatre Prize "Opus" in the category of lighting design. From 2012 to 2025 he was Artistic Director of the lighting department at the Zurich Opera House. In addition to his work in Zurich, he continued to work on international productions at opera houses in Oslo, Stockholm, Tokyo, Amsterdam, Munich and Graz, as well as at the Opéra Bastille, Teatro alla Scala, Teatro La Fenice, the Vlaamse Opera and at the Bayreuth Festival.

Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan 2026 Madama Butterfly30 Dec 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan 2026 Un ballo in Maschera22 / 28 / 31 May / 7 / 13 Jun / 26 / 27 / 29 / 30 Aug 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 May 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Jul 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov / 6 Dec 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan 2027 Das Rheingold29 Nov / 4 / 12 / 17 Dec 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dec 2026 Die Walküre24 / 31 Jan / 3 / 6 Feb 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb / 2 / 5 Mar 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 May / 4 / 6 / 11 Jun 2027 La bohème16 / 18 / 23 Jun / 4 / 7 / 10 Jul 2027
Chorus Master:
Janko Kastelic

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist ein kanadisch-slowenischer Dirigent, Chorleiter, Pianist und Organist. Er begann seine musikalische Ausbildung in Kanada am Royal/Western Conservatory of Music und der St. Michael’s Choir School. Er hat einen Abschluss in Dirigieren, Komposition und Musiktheorie von der Universität Toronto und setzte sein Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien fort. Seit 2017 ist er Chordirektor am Opernhaus Zürich. Er war einer der Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle, Studienleiter des JET-Programms für junge Sänger am Theater an der Wien und Assistent bei den Bayreuther Festspielen sowie Gastchordirektor an der Hamburgischen Staatsoper. Zu den Positionen, die er im Lauf seiner Karriere bekleidet hat, gehört auch die Stelle des Generalmusikdirektors und Operndirektors am Slowenischen Nationaltheater Maribor, des Zweiten Chordirektors an der Wiener Staatsoper sowie des Korrepetitors an der Opéra National de Paris. Er war Assistenzprofessor an der Universität Ljubljana und Mentor an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Seine künstlerischen Leistungen sind dokumentiert auf mehreren Live-Aufnahmen, darunter Tschaikowskis Pique Dame und Schönbergs Moses und Aron. Er arrangierte und dirigierte auch Werke für die Feierlichkeiten zum Mozartjahr 2006. Zu seinen Arbeiten beim Klangbogen-Festival in Wien gehört die europäische Erstaufführung von Blochs Macbeth. Janko Kastelic ist auch ein engagierter Pädagoge, der sich der Förderung der nächsten Generation von Musikerinnen und Musikern verschrieben hat.

Dramaturgy:
Werner Hintze

Werner Hintze

The author and dramaturg Werner Hintze studied theatre studies at Humboldt University in Berlin. Following an initial appointment at the Landestheater Halle, he worked at the Semperoper Dresden before moving to the Hans-Otto-Theater in Potsdam as chief dramaturg. From 2002 to 2012, he was chief dramaturg at the Komische Oper Berlin. Since 2012, he has lived in Berlin as a freelance dramaturg, author and university lecturer. He worked closely for many years with directors such as Peter Konwitschny, Andreas Homoki and Andreas Baumann, and served as a guest dramaturg at opera houses in Munich, Hamburg, Dresden, Zurich and Essen, amongst others. Since 1985, he has produced more than 30 German-language librettos for operas, mostly in collaboration with Bettina Bartz, as commissioned works for the Komische Oper and other theatres. In addition to his work in theatre, Werner Hintze teaches students of directing, set design and theatre studies at various universities. At the Zurich Opera House, he most recently supervised Andreas Homoki’s sensational new production of "Der Ring des Nibelungen".

Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 May 2026 Das Rheingold29 Nov / 4 / 12 / 17 Dec 2026 Die Walküre24 / 31 Jan / 3 / 6 Feb 2027

Cast


Heinrich der Vogler Kwangchul Youn


Lohengrin Piotr Beczała


Elsa von Brabant Elza van den Heever


Friedrich von Telramund Martin Gantner


Ortrud Anna Smirnova


Der Heerrufer des Königs Yngve Søberg


Vier brabantische Edle Luca Bernard 28 Jun

Vier brabantische Edle Thomas Luckett 28 Jun


Vier brabantische Edle Vladyslav Tlushch 28 Jun

Vier brabantische Edle Piotr Lempa 28 Jun

Kwangchul Youn

Kwangchul Youn stammt aus Südkorea und war von 1993 bis 2004 Mitglied der Berliner Staatsoper, wo er viele Rollen seines breit gefächerten Repertoires erarbeitete. Partien von Wagner und Verdi bilden das Zentrum seines Repertoires. In den vergangenen Jahren war er an zahlreichen renommierten Opernhäusern in Europa und Übersee zu hören, u.a. in Wien, London, Berlin, Mailand, München, Dresden, Paris, Barcelona, Turin, New York und Chicago. Er gastierte u.a. bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen sowie bei den BBC Proms. Neben seiner Operntätigkeit tritt er regelmässig als Konzertsänger auf, mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem RSO Berlin, der Accademia Santa Cecilia in Rom, dem Orchester der Mailänder Scala, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo und dem Hong Kong Philharmonic Orchestra. Zahlreiche CD-Produktionen dokumentieren seine langjährige Karriere. Sie reichen von Hasses Croesus unter René Jacobs über Le nozze di Figaro, Così fan tutte und Don Giovanni unter Bertrand de Billy, Fidelio und Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen unter Daniel Barenboim bis Tiefland abermals unter Bertrand de Billy. Die Spielzeit 2019/20 begann für Kwangchul Youn mit Kirill Petrenkos Antrittskonzert als neuer Chefdirigent der Berliner Philharmoniker (Beethovens 9. Sinfonie). Zuletzt sang er u.a. Comte des Grieux (Manon) an der New Yorker Met, Abimélech in der Neuproduktion Samson et Dalila an der Berliner Staatsoper und Ramfis (Aida) am Liceu Barcelona. Weitere Engagements in dieser Spielzeit sind Jacopo Fiesco (Simon Boccanegra) und Gurnemanz (Parsifal) in Hamburg sowie Schönbergs Gurre-Lieder bei den Osterfestspielen in Salzburg. 2018 wurde Kwangchul Youn von der Berliner Staatsoper zum «Kammersänger» ernannt.

Piotr Beczała

Piotr Beczała is among the most sought-after tenors of our time. Since his debut at the Met in 2006 as Duca ("Rigoletto"), he has also sung Lenski ("Eugene Onegin"), the Prince ("Rusalka"), Edgardo, Rodolfo, Vaudémont ("Iolanta"), Riccardo, Gounod’s Roméo, Faust, Maurizio ("Adriana Lecouvreur") and Werther there, as well as Des Grieux ("Manon"). His interpretation of Duca earned him the Echo Klassik award as Singer of the Year in 2014. At La Scala in Milan, he sang Duca, Rodolfo and Alfredo ("La traviata"). At the Salzburg Festival, where he debuted in 1997 as Tamino, he celebrated successes as Roméo, the Prince, Rodolfo and Faust, as well as in concert performances of Iolanta and Werther. He is also in demand worldwide as a concert and lieder singer. Piotr Beczała, who comes from Poland and has been a Swiss citizen since 2012, studied at the Music Academy in Katowice. He was a long-standing ensemble member at the Zurich Opera House. In addition to a number of DVDs, among others from the Zurich Opera House, his discography includes solo albums such as "Heart’s Delight: The Songs of Richard Tauber", "The French Collection", "Salut", "Verdi" and "Slavic Opera Arias". At the International Opera Awards 2018, he was named Singer of the Year. In 2016, he debuted as Lohengrin alongside Anna Netrebko at the Semperoper Dresden and sang the role again, among others, in Zurich in 2017, at the Bayreuth Festival in 2018, at the Vienna State Opera in 2020, as well as in Baden-Baden in 2026. In Zurich, he was most recently seen as Prince Sou-Chong in "The Land of Smiles", as Werther, as Chevalier des Grieux in "Manon", in a lieder recital, at an operetta gala and as Calàf in "Turandot". In this season, he could be heard, among others, as Andrea Chénier at the Met, as Radamès in "Aida" in Paris, as well as the Prince in "Rusalka" and Don José in "Carmen" at the Vienna State Opera. At the Bavarian State Opera, he sang Manrico in "Il trovatore" as well as Faust this season.

Liederabend Piotr Beczała31 May 2026

Elza van den Heever

Elza van den Heever stammt aus Johannesburg, Südafrika. Ihre erste grosse Partie war Donna Anna (Don Giovanni), die sie als Einspringerin und als Mitglied des Merola Program 2007 an der San Francisco Opera sang. Weitere Engagements als Donna Anna erhielt sie in Arizona, in Santa Fe sowie an der Oper Frankfurt, nachdem sie in der Spielzeit 2007/2008 ihr Europadebüt als Giorgetta in Puccinis Trittico gegeben hatte. Von 2008 bis 2013 war Elza van den Heever festes Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. Hier gehörten Rollen wie Desdemona (Otello), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Elisabeth (Don Carlos), Elsa (Lohengrin), die Titelpartie in Anna Bolena sowie Vitellia (La clemenza di Tito) zu ihrem Repertoire. Gastverträge führten die Sopranistin u.a. an die Hamburgische und die Bayerische Staatsoper, die Opéra National de Paris, die Opéra National de Bordeaux und an das Theater an der Wien. In letzter Zeit sang sie u.a. Chrysothemis (Elektra), Vitellia (La clemenza di Tito) und Marie (Wozzeck) an der Met in New York, Norma in Frankfurt, Alcina in Santa Fe und die Kaiserin (Die Frau ohne Schatten) in Amsterdam. In Zürich war sie zuletzt 2017 als Leonore in Fidelio zu erleben.

Martin Gantner

Martin Gantner stammt aus Freiburg im Breisgau und erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Nachdem er den VDMK-Wettbewerb gewonnen hatte, debütierte er als Almaviva (Le nozze di Figaro) am Stadttheater Koblenz. Später war er in der Uraufführung von Henzes Das verratene Meer (Regie: Götz Friedrich) an der Deutschen Oper Berlin zu hören. Kurz darauf debütierte er in Basel in Così fan tutte, an der Mailänder Scala in Lo sdegno del mare und bei den Salzburger Festspielen in Salome. 1993 bis 2007 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo er Partien wie Papageno, Guglielmo, Figaro, Dandini, Dr. Malatesta, Dr. Falke und Marcello sang und 2005 zum Bayerischen Kammersänger ernannt wurde. Seither gab er u.a seine Rollendebüts als Albert (Massenets Werther) in Wien sowie als Wolfram (Tannhäuser) in München unter Zubin Mehta und sang ebenfalls in München u.a. Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) und den Musiklehrer in Ariadne auf Naxos unter Kent Nagano. Weitere wichtige Partien in Neuinszenierungen und Rollendebüts waren Amfortas, Kurwenal, Telramund, Faninal, Jochanaan, Don Pizarro, Posa und Eisenstein in München, Dresden, Amsterdam, Zürich, Paris, Chicago, San Francisco, an der Met, in Los Angeles, Toronto und Tokio. Jüngst war er u.a. in der Titelrolle von Cardillac in Florenz, als Beckmesser an den Bayreuther Festspielen, als Musiklehrer (Ariadne auf Naxos) am Edinburgh International Festival, als Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg) an der Met sowie als Telramund an der Deutschen Oper Berlin und am Bolschoi-Theater zu erleben. In Zürich sang er u.a. Telramund (Lohengrin), Pizarro und Beckmesser.

Anna Smirnova

Anna Smirnova stammt aus Moskau. Sie studierte in ihrer Heimatstadt und belegte Meisterkurse u.a. bei Elisabeth Schwarzkopf und Thomas Hampson. International trat sie 2007 in Erscheinung, als sie am Teatro alla Scala di Milano als Principessa de Bouillon (Adriana Lecouvreur) engagiert wurde, worauf sie in Kürze an alle grossen internationalen Häuser geladen wurde. So sang sie u. a. an der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin die grossen dramatischen Mezzosopran-Partien wie Amneris (Aida), Eboli (Don Carlo), Azucena (Il trovatore), Preziosilla (La forza del destino), Marfa (Chowanschtschina) und Lyubasha (Die Zarenbraut) ebenso wie die Sopranpartien der Lady Macbeth (Macbeth), Santuzza (Cavalleria rusticana), Abigaille (Nabucco), Gioconda und Odabella (Attila). Zu ihren jüngsten Engagements zählen Turandot an der Wiener Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin und an der Oper Köln, Abigaille in Wien, Stuttgart, Berlin und Dresden sowie Amneris an der Deutschen Oper Berlin und am Grand-Théâtre de Genève. In Zürich war sie zuletzt 2017 als Ortrud in Lohengrin und 2019 als Abigaille in Nabucco zu erleben.

Yngve Søberg

Yngve Søberg, Bariton, stammt aus Norwegen. Seit der Spielzeit 2010/11 ist er Ensemblemitglied an der Norske Opera Oslo, wo er u.a. als Sharpless (Madama Butterfly), Amonasro (Aida), Alfio (Cavalleria rusticana), Junius (The Rape of Lucrecia), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi), Hobson (Peter Grimes), Masetto (Don Giovanni), Germont (La traviata), Escamillo (Carmen), als Heerrufer (Lohengrin), Marcello (La bohème), Schliesser sowie Cesare Angelotti (Tosca) und in der Titelpartie von Le nozze di Figaro zu erleben war. 2014 stand er am Schleswig-Holstein Musikfestival als Angelotti zusammen mit Catherine Naglestad und José Cura auf der Bühne. Im Konzert sang er u.a. Faurés Requiem mit dem Philharmonischen Orchester Oslo, Mahlers Des Knaben Wunderhorn in Oslo, Kopenhagen und Malmö, Brittens War Requiem am ULTIMA-Festival für zeitgenössische Musik sowie Mendelssohns Elias mit dem Norwegischen Radio-Orchester. In der Saison 2018/19 sang er die Titelrolle in Rigoletto am Teatro del Maggio Musicale in Florenz unter der Leitung von Fabio Luisi, Tonio und Alfio an der Oper Graz, Sharpless in Zürich sowie Valentin (Faust) in Trondheim. Im Sommer 2019 debütierte er auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele als Rigoletto und sang die Rolle erneut in der Spielzeit 2019/20 in Oslo und an der Staatsoper Hannover.

Luca Bernard

Luca Bernard war Mitglied der Zürcher Sängerknaben und sang den 2. Knaben in Mozarts Die Zauberflöte am Opernhaus Zürich.
Von 2009 bis 2014 erhielt er Gesangsunterricht bei Samuel Zünd am Konservatorium Zürich. Ab 2013 studierte er an der Zürcher Hochschule der Künste, zunächst Klavier bei Eckart Heiligers und ab 2014 Gesang bei Scot Weir. 2018 schloss er sein Studium ab. Er war Finalist des Internationalen Othmar Schoeck Wettbewerbs 2016. Bei der Operettenbühne Hombrechtikon sang er Ottokar (Der Zigeunerbaron) sowie Stanislaus (Der Vogelhändler). Luca Bernard ist Studienpreisträger der Prof. Armin Weltner Stiftung und von Migros Kulturprozent. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und sang hier bisher in La traviata, Zauberflöte, Iphigénie en Tauride und Arabella.

Thomas Luckett

Cast

Vladyslav Tlushch

Vladyslav Tlushch ­wurde in Ternopil (Ukraine) geboren und studierte von 2012 bis 2018 in Lwiw an der National Music Academy. 2017 debütierte er als Figaro in Le nozze di Figaro an der Oper von Lwiw. 2018 war er Preisträger des Ukrainischen Gesangswettbewerb für junge Sänger. Im gleichen Jahr war er Solist in der Orgelhalle von Lwiw. 2019 erhielt er im Finale des Klaudia Taey Wettbewerbs einen Spezialpreis für seine Interpretation von Schuberts Ave Maria. Er besuchte Meisterkurse bei Vladimir Chernov, Eytan Pessen und Olga Pasichnyk. 2019 war er Mitglied der Opernakademie am Teatr Wielki in Warschau, seit der Spielzeit 2019/20 gehört er zum internationalen Opernstudio in Zürich und singt hier in der Spielzeit 2020/21 Antonio in Il viaggio a Reims, Carlotto in Don Pasquale, Il maestro in Viva la Mamma sowie einen Deputati fiamminghi in Don Carlo.

Piotr Lempa

Cast

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Extra Choristers

Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier

La traviata20 / 23 / 29 Dec 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dec 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan 2027

Extra Choristers

Cast

La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov / 17 / 21 Dec 2025 Ascanio in Alba13 / 20 Mar 2027

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Manon24 / 27 Sept / 3 / 7 / 10 Oct 2025 La scala di seta25 / 28 Sept / 19 / 24 Oct 2025 Tosca28 Sept / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Oct 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr / 13 / 17 May 2027 Madama Butterfly30 Dec 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dec 2025 / 1 / 4 Jan 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 May 2027 Werther14 / 19 Jun / 1 / 4 / 10 Jul 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Jul 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov 2025 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr 2026 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Oct 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 May 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb / 1 / 6 / 10 Mar 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dec 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan 2026 Un ballo in Maschera22 / 28 / 31 May / 7 / 13 Jun 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dec 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan / 29 Sept / 8 / 17 / 23 / 25 Oct 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 Mar 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 Mar / 2 / 6 / 30 Apr / 2 May 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov / 17 / 21 Dec 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 May 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 Mar / 10 / 12 Apr 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov / 6 Dec 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan 2027 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dec 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dec 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan 2027 Die Walküre24 / 31 Jan / 3 / 6 Feb 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb / 2 / 5 Mar 2027 La bohème16 / 18 / 23 Jun / 4 / 7 / 10 Jul 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Jul 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb / 3 / 7 Mar / 4 / 7 / 10 / 16 Apr 2027 Elektra22 / 26 Nov / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dec 2026 Rinaldo22 / 24 / 26 / 28 Feb / 14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 Mar 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Jun / 2 / 9 Jul 2027 Tannhäuser26 Sept / 4 / 9 / 13 Oct 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb 2027

Abstract

Piotr Beczala caused nothing less than a sensation at the Bayreuth Festival in the summer of 2018: when the tenor dropped out just as rehearsals for the new production of Richard Wagner’s Lohengrin were due to begin, Piotr Beczala spontaneously stepped into the breach – and audiences and press alike were overwhelmed by his Bayreuth début. Now the artist, who has been a regular guest in Zurich for many years, can also be heard here as Lohengrin in Andreas Homoki’s production. Other superlative Wagner singers will also be heard under conductor Simone Young: Elza van den Heever as Elsa, Kwangchul Youn as Heinrich der Vogler, Martin Gantner as Friedrich von Telramund and Anna Smirnova as Ortrud.

Elsa of Brabant is in difficulties: she is accused of having murdered her brother to seize power. The case cannot be settled by human intelligence, so a trial by combat shall decide the matter. Yet nobody dares to prove the young woman’s innocence by the sword. A mysterious knight appears and promises to fight on her behalf and marry her. However, he does stipulate one condition: Elsa must never ask her husband’s name or enquire about his background… Like his heroes, Richard Wagner dreams of a world in which love is not doomed to failure and unquestioning trust is not wanton naïveté. A world in which truth exists and is not refuted by reality. As Elsa puts it: «Happiness without regret does not exist.»

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Good to know

Program book

Synopsis

Act One
King Heinrich has come to Antwerp to raise an army in order to fight the Hungarians. Before doing so,

however, he must preside over a court hearing: Friedrich of Telramund has charged Elsa, daughter of the deceased Duke of Brabant, with the murder of her brother Gottfried. Elsa says nothing with regard to

the accusations. Instead, she talks about a knight who appeared to her in a dream and promised to help her.

A trial by combat is supposed to decide the dispute. Elsa designates the knight whom she has dreamt about

as the champion of her innocence. He is called twice, but the only answer is profound silence.

At last, Elsa’s prayer is heard: drawn by a swan, the man of her dreams appears. He is willing to fight for Elsa and offers her his hand in marriage under the condition that she never ask him to reveal his name or descent. Elsa promises to respect his wishes. The stranger defeats Friedrich of Telramund, but spares his life.

Act Two
Telramund and his wife Ortrud have been outlawed. While the strange knight’s victory is celebrated in the castle, Ortrud once again convinces her husband of the legitimacy of his charge and persuades him to join her in exacting revenge.

Telramund is to accuse the stranger of sorcery and deception, while Ortrud, for her part, will inveigle Elsa into doubting the correctness of refraining from asking her future husband to reveal his identity.

With feigned kindness, Ortrud insinuates herself into the confidence of an unsuspecting Elsa.

The following morning, Elsa is being conducted to her wedding when Ortrud interrupts the ceremony

and challenges her right to precedence: Telramund enjoyed the greatest esteem in Brabant before being

outlawed by a false court. By contrast, Elsa cannot even address her future husband by name.

Telramund accuses the strange knight of sorcery and demands that he reveal his identity. The knight, however, refuses: he is obliged to answer that question only if asked by Elsa, but Elsa confirms her unconditional

trust in the unknown man.

Act Three
In the bridal chamber, the lovers find themselves alone together for the first time. Yet the doubts raised by Ortrud leave Elsa no peace. The desire to find out her husband’s name and secret grows ever stronger. Despite all warnings, she finally asks the fateful question.

With his sword drawn, Telramund forces his way into the room and is killed by the unknown knight.

The next morning, the knight charges Telramund with attempted murder and accuses Elsa of having broken her promise. Now he is forced to disclose his secret: he is Lohengrin, son of Parsifal, King of the Grail. The swan is already approaching to take him back whence he came. A triumphant Ortrud reveals that it was she who transformed Elsa’s brother into the swan. Lohengrin liberates Gottfried from his alien guise and appoints him as the new ruler.