Alisa Kolosova, russische Mezzosopranistin, war Mitglied des Atelier Lyrique an der Opéra National de Paris und des Young Singers Program der Salzburger Festspiele. Von 2011 bis 2014 war sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie als Polina (Pique Dame), Olga (Eugen Onegin), Fenena (Nabucco), Annio (La clemenza di Tito) und Suzuki (Madama Butterfly) zu hören war. Ausserdem sang sie an weiteren renommierten Opern- und Konzerthäusern, wie der Opéra National de Paris, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Kennedy Center Washington, der Carnegie Hall in New York sowie an den Salzburger Festspielen und dem Glyndebourne Festival. Sie arbeitete mit Dirigent:innen wie Riccardo Muti, Ivor Bolton, Vasily Petrenko, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, William Christie, Marin Alsop, Sir Andrew Davis und Sir John Eliot Gardiner. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Neris (Medea), Maddalena (Rigoletto), Samaritana (Zandonais Francesca da Rimini), Isoletta (La straniera), Federica (Luisa Miller), Dalila (Samson et Dalila) und die Titelrolle von Carmen. Zu ihren Höhepunkten im Konzertbereich gehören Schuberts Messe in Es-Dur unter Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen, Skrjabins 1. Sinfonie und Prokofiews Alexander Newski in der Carnegie Hall mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Riccardo Muti sowie Beethovens 9. Sinfonie mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Mikko Franck. Jüngst gab sie u.a. ihr Rollendebüt als Ulrica (Un ballo in maschera) in Palma de Mallorca und sang Suzuki (Madama Butterfly) an der Bayerischen Staatsoper.