3. Konzert La Scintilla

26. April 2027

Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart u. a.


Musikalische Leitung:
Lars Ulrik Mortensen

Lars Ulrik Mortensen

Lars Ulrik Mortensen stammt aus Dänemark und studierte an der Königlichen Musikakademie in Kopenhagen und in London Cembalo. Seine umfangreiche Konzerttätigkeit als Solist und als Kammermusiker führt ihn immer wieder durch ganz Europa, in die USA, nach Mexico, Südamerika und Japan. Von 1988 bis 1990 war er Cembalist beim Ensemble London Baroque, danach spielte er beim Collegium Musicum 90. Von 1996 bis 1999 war er Professor für Cembalo und Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik in München und unterrichtet mittlerweile regelmässig Meisterklassen. Seit Ende der 1990er Jahre tritt Lars Ulrik Mortensen zunehmend als Dirigent in Erscheinung. Er ist einer der ständigen Leiter des European Union Baroque Orchestra, dessen künstlerische Leitung er 2004 übernommen hat, und arbeitet als Gast mit mehreren Orchestern in Dänemark und Schweden. Seit 1999 ist er künstlerischer Leiter von Concerto Copenhagen, dem einzigen auf Originalinstrumenten spielenden Orchester Dänemarks. Lars Ulrik Mortensen hat zahlreiche Schallplatten eingespielt, u.a. die Konzerte für drei und vier Cembali von J. S. Bach, das Cembalowerk von Buxtehude und Froberger und das gesamte Kammermusikwerk von Corelli. Seine Aufnahme von Bachs Goldberg-Variationen wurde mit dem französischen Diapason d'Or ausgezeichnet, die erste Gesamtaufnahme der Kammermusik von Dietrich Buxtehude, die er mit John Holloway und Jaap ter Linden vorlegte, erhielt einen dänischen Grammy, und 2001 wurde er in Cannes mit dem Classical Award als bester Solist für das Repertoire von 1600 bis 1800 ausgezeichnet.

3. Konzert La Scintilla26 Apr. 2027

Besetzung

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Orchestra La Scintilla

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

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Kurzgefasst

Mit schillernder Vielfalt und unterschiedlichen Formaten präsentiert sich das umfangreiche Konzertprogramm. In grosser Besetzung ist das Orchester der Oper Zürich in sieben Philharmonischen Konzerten zu hören, die abwechselnd im Opernhaus und in der Tonhalle stattfinden. International renommierte Solist:innen und Gastdirigent:innen widmen sich dabei den grossen Werken von Beethoven bis Strauss ebenso wie faszinierenden Entdeckungen aus dem Konzertrepertoire. Einen besonderen Akzent setzt der Prokofjew-Zyklus, der in Zusammenarbeit mit dem Tonhalle-Orchester entsteht. Drei Konzerte des Orchestra La Scintilla auf historischen Instrumenten sowie eine Reihe von Fest- und Sonderkonzerten – unter anderem mit dem Kinderopernorchester – erweitern das vielseitige Angebot. In kleineren und individuellen Besetzungen sind die Musiker:innen des Orchesters der Oper Zürich in den beliebten Kammerkonzerten zu hören, die jeweils am Sonntagmorgen und Montagabend stattfinden. Das Ensemble Opera Nova bringt Werke des späten 20. sowie des 21. Jahrhunderts auf die Studiobühne. Abgerundet wird das Konzertangebot durch die Liederabende, in denen einige der schönsten und charakteristischsten Stimmen unserer Zeit zu hören sind.

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