Mutter & González-Granados

Von 2. Oktober 2026 bis 3. Oktober 2026

Astor Piazzolla: Tangazo
Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61
Carl Nielsen: Sinfonie Nr. 2 op. 16 «Die vier Temperamente»

  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    Zugunsten von «amiamusica» – ein Verein von und für Frühgeborene und ihre Familien

Musikalische Leitung:
Lina González-Granados

Besetzung

Violine Anne-Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutter gehört seit vier Jahrzehnten zu den grossen Geigen-Virtuosen unserer Zeit. Im badischen Rheinfelden geboren, erhielt sie mit fünf Jahren den ersten Geigenunterricht; später studierte sie bei Aida Stucki am Konservatorium in Winterthur. Sie begann ihre aussergewöhnliche Karriere 1976 bei den Festspielen in Luzern; ein Jahr später trat sie als Solistin bei den Salzburger Pfingstkonzerten unter der Leitung Herbert von Karajans auf. Seither konzertiert sie weltweit in allen bedeutenden Musikzentren und stellt neben dem klassischen Repertoirekanon auch immer wieder neue Werke vor: Insgesamt 24 Partituren hat Anne-Sophie Mutter zur Uraufführung gebracht, darunter Kompositionen von Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutosławski, Krzysztof Penderecki, André Previn und Wolfgang Rihm. Ihre Popularität setzt sie gezielt für Benefizprojekte und die Förderung des musikalischen Spitzennachwuchses ein: Zu diesem Zweck hat sie 2008 die «Anne-Sophie Mutter Stiftung» gegründet und präsentiert sich mit ihrem Stipendiaten-Ensemble «Mutter’s Virtuosi» in aller Welt, so zuletzt im Frühjahr 2016 mit einer Europatournee. Weitere Höhepunkte der vergangenen Saison bildeten ihr Auftritt im Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker sowie Konzerte mit den Wiener Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem London, dem Pittsburgh und dem Sydney Symphony. Zu den zahlreichen Würdigungen, die Anne-Sophie Mutter zuteilwurden, zählen der «Ernst von Siemens Musikpreis» und der Leipziger Mendelssohn-Preis. Viermal erhielt sie den begehrten «Grammy», neunmal den «ECHO Klassik». Sie ist Trägerin des Grossen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens und des Grossen Österreichischen Ehrenzeichens. 2013 wurde sie zum Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences, 2015 zum Honorary Fellow des Keble College der Universität Oxford ernannt.

Mutter & González-Granados2 / 3 Okt. 2026
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Kurzgefasst

Mit schillernder Vielfalt und unterschiedlichen Formaten präsentiert sich das umfangreiche Konzertprogramm. In grosser Besetzung ist das Orchester der Oper Zürich in sieben Philharmonischen Konzerten zu hören, die abwechselnd im Opernhaus und in der Tonhalle stattfinden. International renommierte Solist:innen und Gastdirigent:innen widmen sich dabei den grossen Werken von Beethoven bis Strauss ebenso wie faszinierenden Entdeckungen aus dem Konzertrepertoire. Einen besonderen Akzent setzt der Prokofjew-Zyklus, der in Zusammenarbeit mit dem Tonhalle-Orchester entsteht. Drei Konzerte des Orchestra La Scintilla auf historischen Instrumenten sowie eine Reihe von Fest- und Sonderkonzerten – unter anderem mit dem Kinderopernorchester – erweitern das vielseitige Angebot. In kleineren und individuellen Besetzungen sind die Musiker:innen des Orchesters der Oper Zürich in den beliebten Kammerkonzerten zu hören, die jeweils am Sonntagmorgen und Montagabend stattfinden. Das Ensemble Opera Nova bringt Werke des späten 20. sowie des 21. Jahrhunderts auf die Studiobühne. Abgerundet wird das Konzertangebot durch die Liederabende, in denen einige der schönsten und charakteristischsten Stimmen unserer Zeit zu hören sind.

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