Angels in America

Péter Eötvös

Oper in zwei Teilen nach dem Schauspiel
von Tony Kushner, Libretto von Mari Mezei
Schweizerische Erstaufführung

Von 7. Mai 2027 bis 23. Mai 2027

  • Sprache:
    In englischer Sprache mit deutscher Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Im Theater Winterthur
    © Plakatmotiv von Wolfgang Tillmans

Musikalische Leitung:
Oscar Jockel

Oscar Jockel

Der deutsche Dirigent Oscar Jockel war von 2022 bis 2024 Dirigierassistent bei den Berliner Philharmonikern für Kirill Petrenko und Dirigierstipendiat der Karajan-Akademie, nachdem er im Dirigierwettbewerb in der Philharmonie Berlin 2021 um das «Siemens Conductors Scholarship» als ein Gewinner hervorging. Im selben Jahr hatte er für zwei Jahre in der Philharmonie de Paris eine Stelle als Dirigierassistent beim Ensemble intercontemporain. Als Komponist und Dirigent erhielt er 2023 den Herbert von Karajan Preis. Im gleichen Jahr gastierte er u. a. bei den Salzburger Osterfestspielen in einer Produktion in der Felsenreitschule sowie im Gewandhaus zu Leipzig. 2024/25 leitete er u. a. die Sächsische Staatskapelle, Münchner Philharmoniker, DSO Berlin, Bamberger Symphoniker, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, SWR Symphonieorchester, Bremer Philharmoniker, Händel-Festspiele Halle mit dem Neuen Bachischen Collegium Musicum des Gewandhausorchesters, Stuttgarter Kammerorchester und Ljubljana Radio Orchestra. Zudem musizierte er mit der Camerata Salzburg in Salzburg und München, dem Gürzenich-Orchester Köln sowie dem Tonkünstler-Orchester Wien. 2025/26 dirigiert er u. a. am Strom Festival der Berliner Philharmoniker und leitet das hr-Sinfonieorchester, Netherlands Radio Philharmonic Orchestra and Choir, WDR Sinfonieorchester, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Warschauer Philharmoniker, Salzburger Mozarteumorchester, Münchner Rundfunkorchester mit den Regensburger Domspatzen und das SWR Symphonieorchester. Zudem dirigiert er Alban Bergs «Lulu» am New National Theatre Tokyo mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra.

Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027
Inszenierung:
Angela Denoke

Angela Denoke

2021 gab Angela Denoke ihr Debüt als Regisseurin am Theater Ulm mit Janaceks «Katja Kabanova». Es folgten Inszenierungen von «Salome» (Innsbruck), «Macbeth» (Regensburg), «Don Giovanni» (Hagen), «Tosca» (Bremerhaven), «La bohème» (Lübeck), «Les Contes d’Hoffmann» und «Die tote Stadt» (Staatstheater Mainz). 2026 inszeniert sie an der Semperoper Dresden mit «Un ballo in maschera» deren Spielzeiteröffnung. Angela Denoke war nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg Ensemblemitglied am Theater Ulm und der Staatsoper Stuttgart. An der Wiener Staatsoper der Bayerischen Staatsoper, der Opéra National de Paris, der Staatsoper Berlin sowie bei den Salzburger Festspielen verkörperte sie daraufhin u. a. Lady Macbeth von Mzensk (Schostakowitsch), Katja Kabanowa und Jenǔfa, Arabella und Salome, und sang darüber hinaus in «Pique Dame», «Die tote Stadt», «Parsifal», «Lohengrin, «Tannhäuser», «Rosenkavalier», «Fidelio», «Cardillac», «Wozzeck», «Die Sache Makropulos» sowie in Schönbergs «Erwartung». Sie sang u. a. am Royal Opera House in London, an der MET, der Nederlandse und der Semperoper, dem Teatro Real Madrid, Gran Teatre del Liceu Barcelona, dem Opernhaus Zürich, dem Théâtre du Châtelet Paris und an der Mailänder Scala. Ihre Diskografie umfasst u. a. «Die Sache Makropulos» (DVD Salzburg 2011), «Salome» (DVD Baden-Baden), eine Lehár-Gala (Dresdner Neujahrskonzert, Christian Thielemann CD und DVD), «Die tote Stadt», «Die Walküre», «Katja Kabanowa», «Cardillac» und Beethovens 9. Sinfonie (Mikhail Pletnev; Daniel Barenboim), «Wozzeck» (Ingo Metzmacher bei EMI) und «Fidelio» (Simon Rattle bei EMI). Mit diversen Lied-/Jazz-/und Chanson-Programmen war sie Gast beim Kurt Weill-Festival Dessau sowie an diversen Opernhäusern und Philharmonien Europas. Weiters präsentierte sie ihren Weill-Liederabend «Two Lives to live» bei den Salzburger Festspielen 2011 sowie u. a. an der Wiener Staatsoper und dem Gran Teatro Barcelona, Paris Garnier und «Städtebewohner» mit Liedern rund um die Weimarer Republik bei den Salzburger Festspielen 2015 sowie der Wiener Staatsoper in 2016. Auf Einladung von Christian Gerhaher präsentierte Sie zuletzt einen Eisler-/Heymann-/ Weill - Abend auf Schloss Elmau. 1999 wurde sie von der Opernwelt zur Sängerin des Jahres gewählt und erhielt 2007 den renommierten Theaterpreis «Faust» für ihre Darstellung der Salome. Im Februar 2009 wurde sie zur Kammersängerin der Wiener Staatsoper ernannt. Im September 2023 gewann die Künstlerin den Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie «Beste Regie» für Ihre Inszenierung der «Salome» am Tiroler Landestheater.

Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027
Ausstattung:
Okarina Peter,
Timo Dentler
Lichtgestaltung:
Dino Strucken

Dino Strucken

Dino Strucken stammt aus Zürich. Er absolvierte nach seiner Ausbildung zum Elektromonteur den Meister für Veranstaltungstechnik in Hamburg. Seit 2011 arbeitet er als Beleuchtungsmeister am Opernhaus Zürich, wo er bisher Lichtdesigns für u.a. Hexe Hillary geht in die Oper (Regie: Anja Horst), Der geduldige Sokrates und Konrad oder das Kind aus der Konservendose (Regie: Claudia Blersch), Fälle (Regie: Jan Essinger), Der Traum von dir, Die Gänsemagd und Gold (Regie: Nina Russi), Last Call (Regie: Chris Kondek), Das tapfere Schneiderlein (Regie: Kai Anne Schumacher), Il mondo della Luna (Regie: Tomo Sugao) und Jakob Lenz (Regie: Mélanie Huber) kreierte. Ausserdem entwarf er Lichtkonzepte und Designs von Events, beispielsweise für das Kostümfest am Opernhaus Zürich. Mehrere Opernproduktionen aus Zürich betreute er lichttechnisch an den Opernhäusern in Napoli, Madrid, Monte Carlo und Paris.

Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027
Dramaturgie:
Kathrin Brunner

Kathrin Brunner

Kathrin Brunner wurde in Zürich geboren. Sie studierte in ihrer Heimatstadt sowie an der Humboldt-Universität Berlin Germanistik, Musikwissenschaft und Französisch. Nach diversen Regiehospitanzen (u. a. «Die Dreigroschenoper» am Luzerner Theater; Regie: Vera Nemirova) und Dramaturgiehospitanzen ist sie seit 2008 Dramaturgin am Opernhaus Zürich. Hier arbeitete sie mit Regisseur:innen wie Achim Freyer («Moses und Aron»), Harry Kupfer («Die Meistersinger von Nürnberg», «Tannhäuser»), Stephan Müller, Guy Joosten, Damiano Michieletto, Christof Loy («La straniera», «Alcina», «I Capuleti e i Montecchi», «Don Pasquale», «La rondine»), Willy Decker («Il ritorno d'Ulisse in patria», «The Turn of the Screw»), Andreas Homoki («Wozzeck», «Das Land des Lächelns», «La forza del destino»), Christoph Marthaler («Il viaggio a Reims», «Orphée et Euridice»), Barrie Kosky («Die Gezeichneten», «Boris Godunow»), Nadja Loschky, Nina Russi, Jan Essinger und Jetske Mijnssen («Idomeneo», «Hippolyte et Aricie», «Platée»). Bei den Salzburger Festspielen 2012 erarbeitete sie «La bohème» mit Damiano Michieletto. Während der Corona-Pandemie war sie Co-Gründerin der Konzertreihe «Altchemie live» in der Alten Chemie Uetikon. 2025 betreute sie als Dramaturgin Jetske Mijnssens Inszenierung von Francesco Cavallis «La Calisto» beim Festival d’Aix-en-Provence.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Cardillac18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027

Besetzung


Angel Thalia Cook-Hansen

Harper Hannah McKay


Hannah Cashlin Oostindië

Belize Key'mon Murrah


Joe Guram Margvelashvili

Prior Lazar Parezanin


Roy Cohn Evan Gray

Thalia Cook-Hansen

Thalia Cook-Hansen, Sopran, stammt aus den USA. Nach Gesangsstudien in den USA und Kanada absolvierte sie ihr Masterstudium an der Dutch National Opera Academy. Ergänzend dazu besuchte sie Meisterkurse bei u. a. Elliot Madore, Floris Visser und Lynne Dawson. In Amsterdam war sie u. a. als Nerina in Haydns «La fedeltà premiata», Fanny in Rossinis «La cambiale di matrimonio», Bastienne in Mozarts «Bastien et Bastienne» sowie als Adele in der «Fledermaus» zu erleben. Sie sang Barbarina («Le nozze di Figaro») am Ständetheater in Prag sowie die Erste Dame («Die Zauberflöte») und Mademoiselle Silberklang («Der Schauspieldirektor») in Toronto. Zu ihrem Repertoire zählen zudem Rollen wie Bubikopf in Viktor Ullmanns «Der Kaiser von Atlantis», Sängerin Nr. 1 in Conrad Susas «Transformations», Amore in Monteverdis «Il ritorno d’Ulisse in patria» und die Titelpartie in Donizettis «Lucia di Lammermoor». Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Der Rosenkavalier26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Alice im Wunderland19 / 21 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 17 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027 c-Moll-Messe17 März 2027

Cashlin Oostindië

Cashlin Oostindië ist eine niederländische Mezzosopranistin. Sie erhielt ihre Ausbildung am Amsterdamer Konservatorium und in Athen sowie privat bei Lauren Athey-Janka und Eva-Maria Westbroek. Während ihres Studiums war sie Mitglied der Young Opera Noord Holland, sang Marcellina («Le nozze di Figaro»), war Teil des Chors in Poulencs «Dialogues des Carmélites» und Solistin beim Lefkas Music Week Festival in Griechenland. Im Konzert sang sie die Alt-Partien in Bruckners «Requiem» und Rossinis «Petite Messe solennelle». Mit der Pianistin Florence van der Does gibt sie in den Niederlanden regelmässig Liederabende. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Der Rosenkavalier26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026

Guram Margvelashvili

Guram Margvelashvili stammt aus Georgien. Er schloss sein Gesangsstudium 2024 am Staatlichen Konservatorium in Tiflis ab. Von 2019 bis 2023 war er Mitglied des Tblisi Opera Studio, wo er Partien wie der Priester und Papageno in der «Zauberflöte», Valentin in Gounods «Faust» sowie die Titelrollen in «Don Giovanni» und «Eugen Onegin» übernahm. Ausserdem sang er Belcore in Donizettis «L’elisir d’amore». Guram Margvelashvili erhielt mehrere Stipendien und war Finalist bei den Internationalen Gesangswettbewerben Giuseppe Di Stefano in Sizilien und Tamar Iveri in Georgien. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027

Evan Gray

Evan Gray ist ein Schweizer Bassbariton aus Winterthur. Er begann seine musikalische Ausbildung als Altist bei den Zürcher Sängerknaben und wechselte später in das Stimmfach Bass. Nach erstem Gesangsunterricht am Konservatorium Winterthur studierte er am renommierten Curtis Institute in Philadelphia. Zu seinen bisherigen Rollen gehören u. a. der Förster («Das schlaue Füchslein»), Figaro («Le nozze di Figaro») und Leporello («Don Giovanni»). Als versierter Liedsänger führte er Schuberts «Winterreise» und Vaughan Williams’ «Songs of Travel» mehrfach auf und arbeitete mit Künstlern wie Julius Drake und Robert Holl. In den Jahren 2023-25 war er zu Gast beim Marlboro Music Festival, wo er eine enge Beziehung zur Pianistin Mitsuko Uchida pflegt, die ihn für die Ausgabe im Sommer 2026 erneut eingeladen hat. Seit der Spielzeit 2025/26 ist Evan Gray Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Die Zauberflöte2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027 c-Moll-Messe17 März 2027
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Musikkollegium Winterthur

Das Musikkollegium Winterthur hat sich unter seinem Chefdirigenten Douglas Boyd in der Schweiz und im Ausland einen erstklassigen Ruf aufbauen können. Einladungen in wichtige Konzertsäle wie die Kölner Philharmonie, das Festspielhaus Baden-Baden oder den Herkulessaal in München zeugen von der zunehmenden Beachtung, die das Musikkollegium Winterthur auch international geniesst. Mit Douglas Boyd hat das Musikkollegium Winterthur mittlerweile bereits fünf viel beachtete CD-Einspielungen realisiert, und weitere Aufnahmen sind in Vorbereitung. Diese erfreuliche Präsenz auf dem CD-Markt trägt ebenfalls dazu bei, den Namen des Musikkollegiums Winterthur über die Grenzen seiner Heimatstadt und der Schweiz hinaus bekannt zu machen. Das Musikkollegium Winterthur geht zurück auf eine 1629 gegründete Vereinigung musizierender Bürger. 1875 entstand daraus das Stadtorchester Winterthur. Bedeutende Komponisten wie Richard Strauss, Igor Strawinsky, Othmar Schoeck oder Anton von Webern komponierten für das Musikkollegium Winterthur. Das Orchester gibt heute pro Saison etwa 70 Konzerte, davon rund 40 in Winterthur im Rahmen seiner eigenen Konzertreihen im Stadthaus Winterthur. Solisten wie András Schiff, Fazil Say, Maurice Steger, Christian Tetzlaff und Gastdirigenten wie Michael Sanderling, Reinhard Goebel oder Heinz Holliger sind immer wieder gern in Winterthur zu Gast. Konzerte mit Künstlern wie Rudolf Buchbinder, Thomas Zehetmair oder Daniel Hope, die in Doppelfunktion als Solist und Dirigent auftreten, ergänzen das vielseitige künstlerische Profil.

Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027

Kurzgefasst

Péter Eötvös’ «Angels in America» führt in das Amerika der späten 1980er-Jahre – eine Zeit, in der die Aids-Epidemie ihren tragischen Höhepunkt erreichte. Die Figuren dieses Stationendramas verbindet das tiefe menschliche Bedürfnis nach Beziehung sowie existenzielle Erfahrungen von Angst, Schuld und Einsamkeit. Im Zentrum steht Prior Walter: todkrank und von seinem Partner verlassen, erlebt er Fieberträume, die in bedrohliche Engelsvisionen münden – bis er am Ende zu grosser innerer Kraft findet. Trotz der ernsten Thematik ist Eötvös’ Partitur von feinem Humor durchzogen; schwebende Klangflächen, Alltagsgeräusche und BroadwaySounds entfalten dabei eine beinahe hypnotische Wirkung. Das Internationale Opernstudio bringt dieses aussergewöhnliche Werk als Schweizerische Erstaufführung auf die Bühne. Für die Inszenierung zeichnet die renommierte Sängerin und Regisseurin Angela Denoke verantwortlich.

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